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2014 hornroh news

1. Besetzungswechsel

Nach einem Jahr der relativen Ruhe nimmt hornroh modern alphorn quartet, 2014 wieder volle Fahrt auf. Als erstes gibt es einen Besetzungswechsel: mit Ruedi Linder, unserem langjährigen Mitmusiker und hornroh -Gründungsmitglied verlässt ein wunderbarer Kollege und Freund unser Quartett um eigene Pläne zu verfolgen. Zum Glück bleibt er uns als Ersatz oder als 'fünftes Rad am Wagen' erhalten. Wir wünschen Ruedi nur das Beste und freuen uns jedesmal, wenn wir ihn aufbieten müssen.

Neben einem weinenden beschert uns dies auch ein lachendes Auge. Denn jung, frech und voller Energie ist sie, und über ihre musikalischen Fähigkeiten müssen wir nicht nachdenken: Jennifer Tauder, gebürtige Grazerin, dürfen wir als neues Mitglied vorstellen. Mit ihr wird hornroh modern alphornquartet jünger und internationaler, aber nicht weniger alpin. Jennifer wird unser Spiel neu beeinflussen und mitgestalten. Sie büchelt, spielt Alphorn, mit ihr werden wir singen und rocken und jede Herausforderung annehmen. Herzlich Willkommen!

Dazu:
youtu.be/S5OJgM7lV_0

 

2. Uraufführung im März

Georg Friedrich Haas: Concerto Grosso Nr 1

Nach der UA von Mischa Käsers Stück 'Gletsc' am Lucerne Festival 2009 wird hornroh modern alphornquartet 2014 einen weiteren Schritt in die zeitgenössische Musik machen: am 28. März wird die Uraufführung von Georg Friedrich Haas' concerto grosso Nr. 1 für vier Alphörner und Orchester mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Rahmen der Reihe musica viva in München stattfinden, mit hornroh als Solistenquartett. Das Werk ist ein Koauftrag des Bayerischen Rundfunks mit Wien Modern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und Los Angeles Philharmonic Association.

www.br.de/radio/br-klassik/orchester-chor/musica-viva/kalender-musica-viva-2013-14-maelkki100.html

 

.... und 3. Hornrohlive: Sound is Liturgy

Wir werden auf Saison 2014/15 mit einer neuen Eigenproduktion Sound is Liturgy aufwarten. Ebenso sind CD Aufnahmen in Planung. Informationen folgen.

BR Klassik, Susanne Schmerda.
Die vier Musiker stellen ihre nackten, seltsam verletzlichen Klänge unseren Ohren entgegen, die allzulange schon auf die temperierte Stimmung abonniert sind. Eine Symbiose aus elementarer Kraft und Menschentun, die Erkundung ungewohnter Ausdruckswelten innerhalb des vermeintlich vertrauten Alpen-Kosmos des Alphorns.
Zelebriert wird von hornroh die hohe Kunst des Naturblasens auf Instrumenten, die wie aus einer fernen Welt herübertönen: neben dem Alphorn auch das eigens entwickelte Alpofon, der Büchel, horizontal gehalten und gespielt wie eine Barocktrompete, Kuhhorn, Lure, Mirliton. Die vier Musizierenden finden hier in einer betörend sinnlichen und experimentierfreudigen Klangwelt zusammen: zart und rein, vertraut und schräg, erfüllt von einer tiefen Poesie und Besinnlichkeit.